Wärmepumpen brauchen niedrige Vorlauftemperaturen, und die gelingen mit Fußbodenheizung besonders gut. Wichtig sind enge Rohrabstände, ein gut leitender Estrich und ein Belag, der die Wärme durchlässt.
Warum Wärmepumpe und Fußbodenheizung zusammenpassen
Eine Wärmepumpe arbeitet umso sparsamer, je niedriger die Temperatur des Heizwassers ist. Eine Fußbodenheizung kommt mit niedrigen Temperaturen aus, weil sie über die ganze Fläche heizt statt über einen kleinen Heizkörper.
Worauf es beim Boden ankommt
- Enge Rohrabstände: mehr Rohr pro Quadratmeter, mehr Wärme bei niedriger Temperatur
- Gut leitender Estrich, der die Rohre lückenlos umschließt
- Ein Belag mit geringem Wärmewiderstand, zum Beispiel Fliesen
- Eine ordentliche Dämmung nach unten, damit die Wärme nach oben geht
Im Altbau nachrüsten
Wer im Bestand auf eine Wärmepumpe umsteigt, kann die Fußbodenheizung oft nachträglich einfräsen. So bleibt der vorhandene Estrich erhalten, und der Boden wird kaum höher.
Früh gemeinsam planen
Stimmen Sie Heizungsbauer und Estrichleger früh ab. Rohrabstand, Estrichart und Belag sollten zusammen geplant werden, nicht nacheinander.
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Nach dem Ortstermin bekommen Sie ein festes Angebot.



